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Präsentationsnachmittag beim Kreis rheinischer Karnevalisten in der Wolkenburg

2015
 
 
Präsentationsnachmittag beim Kreis rheinischer Karnevalisten in der Wolkenburg
Köln. Am 11. Oktober 2015 präsentierte auch der Kreis rheinischer Karnevalisten seinen Vorstelltermin für die Mitglieder und zeigte mit einem bunten abwechslungsreichen Nachmittag, dass es immer noch Redner, Tänzer und Musiker gibt, die sich bemühen, den kölschen Karneval zu erhalten und dennoch neue Akzente zu setzen.
Albert Terfloth, 1. Vorsitzender der ältesten Karnevalistenvereinigung und Jürgen Scheidt aus dem Ehrenrat führten durchs Programm und schon zur Begrüßung versprach der 1. Vorsitzende, dass es kein abgelaufenes Bier geben wird (was unter Insidern eine bekannte Geschichte ist) und dass jeder pünktlich zum Fußballspiel wieder zu Hause sein wird, was ihm zustimmendes Gelächter und Applaus bescherte. Außerdem stellten die Moderatoren klar, dass Wert darauf gelegt wird, dass kölsch gesprochen wird, denn der KrK sei nicht nur die älteste Karnevalistenvereinigung, sondern auch eine, die Wert auf die kölsche Sproch lege. Damit bezogen sie sich auf die immer wiederkehrende Diskussion, ob im Karneval platt oder – mit Rücksicht auf Zuhörer aus anderen Regionen – hochdeutsch gesprochen wird.

 

Der 1. Vorsitzende Albert Terfloth und Jürgen Scheidt moderierten gemeinsam den Nachmittag

Gestartet wurde der Nachmittag pünktlich um 15 Uhr mit Holger Quast, dem „Joode Jung“, der als Auftakt schon vor der Begrüßung mit seinem aktuellen Titel „Pappnas“ vortrug. Mit dieser Ballade, die Menschen, denen es gerade nicht so gut geht, Mut machen soll, startet er in die Session. Sein 2. Stück „Hück es der Daach“ wird mit Geschenken an die Damen in Form einer Rose unterstützt, denn er ist nun mal „Ne joode Jung“.
 



Mit dem "Joode Jung" Holger Quast gab es pünktlich um 15 Uhr den Auftakt zum Vorstellnachmittag

 
 
Aus der Benefizveranstaltung des KrK gab es in diesem Jahr 1650 Euro für die Organisationen Kinderklinik Porz und Zartbitter, die jährlich unterstützt werden. Wie in vielen medizinischen Bereichen werden auch in den Kinderkrankenhäusern viele Kosten nicht mehr von den Kassen übernommen und gerade der Kontakt zu den Eltern und Leistungen, die zwar außerhalb der medizinischen Versorgung, aber dennoch für die Genesung erforderlich sind, sind in den Kinderkrankenhäusern sehr wichtig. Der Betrag hilft auch hier wieder einmal sehr weiter. Albert Terfloth wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass auch im nächsten Jahr, nämlich am 31. Januar 2016 in Zoch’s Bistro in Köln-Mülheim wieder eine Benefizveranstaltung stattfinden wird und hofft auf eine rege Beteiligung in Form von finanzieller Unterstützung, der gegenüber dem letzten Jahr leider etwas zurückgegangen ist.



Die Veranstalter freuen sich, auch in diesem Jahr wieder Spenden aus der Benefizveranstaltung präsentieren zu dürfen

Auch die Organisation Zartbitter, die sich um Prävention und Hilfen bei sexuellem Missbrauch an Kindern einsetzt, erhielt den Betrag von 1650 Euro für ihre weitere wichtige Arbeit.


Das Garde-Corps Grün-Weiß wurde von seinem Präsidenten persönlich angeführt

Mit dem Verein Garde-Corps Grün-Weiß Köln vun 1998 e. V., das in den letzten Monaten einige interne Schwierigkeiten zu verarbeiten hatte, ging es nun etwas lauter weiter. Präsident Frank Merkens selber versuchte sich als Dirigent seines Regimentsspielmannszuges. Es ist zu merken, dass die Verteilung der Instrumente noch einiger Koordination bedarf, aber das wird das Corps bis zum Sessionsbeginn noch regeln können.


Der Köbes Axel Höfel stellte auch in diesem Jahr klar, dass er das Sagen im Brauhaus hat

„Ne kölsche Köbes“, Axel Höfel, ist nicht nur 2. Vorsitzender des KrK sondern auch jedes Jahr auf der Bühne dabei. Nach seinem Motto, der Gast habe sich so zu verhalten, dass der Köbes sich wohl fühlt, sorgte er dafür, dass sein Aufenthalt auf der Bühne so verläuft, wie er sich das vorstellt, und wenn der Tusch der Band Michael Kuhl nicht an der Stelle kam, wo er ihn haben wollte, hatte er einen eigenen Tonträger dabei.
Mancher Witz kam nicht so beim Publikum an, wie er geplant war, insgesamt gab es keine Überraschungen. So kennt man ihn halt, den Köbes.


Einen besonderen Charme und tänzerisches Können zeigten die Minis der Steinenbrücker Schiffermädchen

Die Minis des Tanzcorps Steinenbrücker Schiffermädchen wirbelten über die Bühne und gerade die ganz Kleinen, die nicht immer so ganz mit den Schritten hinterherkommen, entzückten mit ihrem kindlichen Charme. Das Training im gesamten Jahr zweimal in der Woche lohnt sich und man sieht an den Gesichtern die Ernsthaftigkeit, mit der die Tänze präsentiert werden. Auch die Ansagen und Vorstellungen kommen aus den eigenen Reihen und nehmen der Moderation damit schon einen Teil ab – so sagte der 1. Vorsitzende halt den Namen des Jugendlichen an, der ihm die Arbeit abgenommen hatte und bedankte sich dafür bei Kilian.



Wenn auch 7 Jäger nicht fähig waren, einen Hasen zu erschießen, die Gruppe Sibbeschuss "schoß" Stimmung in den Saal - und das gelang!

Mit Sibbeschuss – Kölsche Musik handjemaat kam Schwung in die Reihen der Zuschauer, denn hier konnte schon mal angedacht werden, wie es in den Sälen aussehen wird. Eine ausgewogene Mischung aus eigenen Stücken und Cover Songs wird Veranstaltern und Publikum in der Session zeigen, dass die Jungs im kölschen Fasteleer angekommen sind. Wie bei den anderen Auftritten ist auch hier nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen und bei weitem nicht alles zu sehen, was geleistet werden kann, aber dafür ist es auch ein Vorstelltermin – wer mehr sehen möchte, kann sie über ihre Agentur buchen.



Annegret alias Gabi Elabor hatte neben ihrem Stress mit Ehemann Herbert noch Zeit, einen Plausch mit dem Publikum zu halten und über so manche Geheimnisse des Wochenmarkts zu plaudern

Neue Redner braucht der Karneval – dieser Ruf erschallt seit Jahren immer wieder auf den Vorstellabenden und in der Session. Etwas Neues gibt es zum Beispiel mit Annegret vom Wochemarkt, Gabi Elabor. Sie kommt nicht mit sanftem Stimmchen, sondern so, wie man sich eine Marktverkäuferin vorstellt und neben ihren Problemen um Ehemann Herbert, der mal eben die Bude zu Hause abbrennt und ihren Überlegungen über Jugendliche, die weder Obst noch Gemüse kennen oder den Netzstrumpfhosen vom Weihnachtsbaumverkäufer unterhält sie mit genial weiblichen Aspekten zu den Themen, die eben eine Marktfrau beschäftigen. Wenn et Annegret kütt weed et löstig, das kann man versprechen.



Die Mädels und Jungs von den "Blauen Jungs" überzeugen auch in dieser Session mit Können und Qualität

Das Tanzcorps „Blaue Jungs“ steht schon lange für besondere Qualität unter den Tanzgruppen des Kölner Karnevals. Mit ihren traditionellen Matrosenuniformen, dem Ruder in der Hand und dem Lövenicher Wappen wirbeln sie über die Bühne, werfen, heben und begeistern ihr Publikum mit der überspringenden Freude an Tanz und Bewegung.
So sind sie auch beim Auftritt der Domstadtbande im Anschluss an ihren Auftritt noch in kleiner Abordnung mit dabei und unterstützen die Band mit Backgroundtanz. Seit 3 Jahren ist die Bande dabei und unterhält das Publikum mit Songs, die ins Ohr gehen.



Nicht nur ein fantastisch spontaner Übergang ohne Technik, auch in Gemeinschaft mit den Tänzern der Blauen Jungs zeigte sich die Domstadtbande als professionelle Band

Der Ausfall der Technik am Anfang forderte den Sänger und Animateuren der Band Tom Kratzer und er konnte zeigen, wie spontan er sein kann. Seine Kollegen nennen ihn Rampensau und er liebt die Nähe zum Publikum, was er nun gleich zeigen konnte. Ohne Mikrofon lief er singend durch die Reihen und sorgte damit für einen sympathischen Beginn bis die Technik den Fehler im Griff hatte.



Paul Posthorn weiß Bescheid und kennt sie alle... wer einen guten Rat braucht, ruft bei der letzten persönlichen Auskunftsstelle der Post an und ist hinterher... genau so schlau wie vorher. Aber egal, Spaß gibt es auf jeden Fall!

Vor ca. 3 Wochen hat der KrK ihn entdeckt: Paul Posthorn. Zwar steht er in seiner Heimat Hückeswagen schon seit Mitte der 90er Jahre auf der Bühne und ist dort kein Unbekannter, aber im kölschen Fastelovend ist er doch noch nicht so bekannt. In Postuniform telefoniert er – noch mit einem schwarzen Telefon wie damals – mit Prominenten und Politikern und gibt ihnen Tipps, beantwortet Fragen und gibt seine Meinung und Kommentare zum Besten.
Damit die Namen von Henriette Reker und Jochen Ott auf die gleiche Anzahl von Buchstaben kommen, hat er seine eigenen Ideen, zwischendurch ist auch mal die Schwiegermutter dran und seine politischen Ausführungen sind zum schmunzeln, aber nicht parteiisch.



Die Domputzer fliegen - schrubb, schrubb - auf die Bühne und wirbeln gekonnt herum

Mit den Domputzern wurde die Bühne noch mal – schrubb schrubb – sauber geputzt und mit Schwung und Begeisterung für den Endspurt vorbereitet. Auch hier konnte nur ein kleiner Teil ihres Könnens angedeutet werden und die Bühne der Wolkenburg bietet für Tanzgruppen nicht die gewünschte Größe, aber wer die Gruppe kennt, weiß, dass da nur ein Ausschnitt des Könnens zu sehen war.



Ne Spetzboov weiß, was er tut und ist immer für einen Spruch parat

„Mir wurde vorgeworfen, dass ich altbackene Lieder bringe, aber ich mag die alten Lieder und was ist da schlecht dran?“ Hans-Willi Mölders, der mit Fanclub antrat, steht dazu, dass er Stimmung in den Saal bringen will und dafür das Rad nicht neu erfinden muss. Dass er von zwei Damen aus der Tanzgruppe der Domputzer zur Bühne begleitet wurde, interpretierte er schmunzelnd, dass es nun ja zum altbacken noch weitere Argumente gäbe, dass er in Richtung Alter ginge... Ja, so ist er, der Spetzboov, immer mit einem verschmitzten Lächeln und einem flotten Spruch zur Situation.



Durch ihr Tanzcorps ist die Flittarder KG gut im kölschen Fastelovend vertreten und repräsentiert

Das Rheinische Tanzcorps Echte Fründe hatte seit der Session 2000/2001 nach der Gründung im Jahre 1997 das Glück, offizielles Tanzcorps der Flittarder KG und Begleitung des Dreigestirns zu sein, was der Bekanntheit sehr zugute kam. Seitdem sind sie mit ca. 45 Tänzern und Tänzerinnen unterwegs und zeigen ihre tänzerische Akrobatik dem begeisterten Publikum, was ihnen auch hier wieder gelang.



Die Jodesberger Junge wollten nur "Singe, Danze, Höppe, Springe..." und sorgten damit für eine Verletzung beim 1. Vorsitzenden, der es mit Humor nahm

Die „Jodesberger Junge“ stehen seit 1976 für Musik in rheinischer Mundart auf den Bühnen. Die Liedermachergruppe hat sich über die Jahre zu einer Band entwickelt, die sehr wenige Umbesetzungen zu verzeichnen hat und sich so gemeinsam entwickeln konnte. Gespielt und gesungen wird ausschließlich live ohne Verwendung von Zuspielern und nicht nur im Karneval, sondern auch auf Festen und Partys sind sie das ganze Jahr zu sehen und zu hören. Die Integration der „Knollis“ Albert Terfloth und Dieter Spies in ein Stück verlief nicht ganz wie geplant, denn das Umdrehen der Schilder bescherte dem 1. Vorsitzenden eine kleine Verletzung am Kopf, die er aber mit Humor hinnahm und mit einem Pflaster versorgt war es dann wieder gut.



Mit dem Finale und allen Künstlern auf der Bühne konnten sie bis zum Schluss zeigen, dass sie es drauf haben und sich nicht so schnell irritieren lassen. Hier wurde der 2. Unfall des Abends sichtbar, denn Geschäftsführerin Steffi Koch hatte sich ebenfalls verletzt und wurde zum Finale mit kräftiger männlicher Hilfe auf die Bühne zum Schlussbild begleitet.
Den beiden Verletzten wünschen wir gute Besserung und eine schnelle Heilung der Wunden.
Mit der Michael-Kuhl-Band hatte der Veranstalter auf eine fantastische Begleitung gesetzt.



Zum Abschluss konnten die Veranstalter auf eine gelungene Veranstaltung in fast ausverkaufter Wolkenburg zurückblicken.

Fotos und Text: KFE, Gabi Thoretz und Angela Stohwasser
Hier unser Fotoalbum, einfach Foto anklicken: 

Präsentationsnachmittag beim Kreis rheinischer Karnevalisten in der Wolkenburg

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