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Der Tag der Machtübernahme - von Reinhard Heinrich

2011

Der Tag der Machtübernahme
Gegen 11 Uhr hatte ich bei meinem Fernseher den WDR eingeschaltet und sah erstaunt, dass der Freiheitsgedanke von Tunesien über Ägypten und Libyen letztlich nach Deutschland gelangt ist. Auch hier geht das Volk jetzt auf die Straße und schickt seine Herrschaft in die Verbannung. Der WDR berichtete zeitgleich aus den Städten Köln, Bonn, Billerbeck und Düsseldorf. Man sah dramatische Bilder von der Erstürmung der Rathäuser durch maskierte Frauen. Die Sendung trug den Titel „Weiber live 2011“. „Weiber“ steht vermutlich für „Wehrt-Euch-Ihr-Bürger-Es-Reicht“, ein Aufruf die Regierung zu stürzen.

In Köln hatte man sogar schon eine neue Regierungsmannschaft gebildet: Drei Herren, die dem alten Wunsch des Volkes nach einer Monarchie gerecht werden. Wie jetzt bekannt wurde, hatten die Drei am 2. Februar Papst Benedikt XVI in Rom besucht, um mit ihm die Umsturzpläne zu beraten. Die Aktion lief unter dem Decknamen „Dreigestirn“.

Die Herrscher freuen sich über die Machtübernahme mit dem Decknamen Dreigestirn


Um den Papst günstig zu stimmen, wurden ihm eine Narrenmütze, rheinische Blutwurst, Schwarzbrot und Karnevalsorden als Gastgeschenk überreicht. Dass der Besuch erfolgreich war, konnte das geschulte Auge leicht erkennen, der Klerus war heute bei der Aktion durch zahlreiche Nonnen und Priester vertreten. Sympathisanten aus Ägypten und anderen arabischen Länder hatten sich ebenfalls unter das Volk gemischt und waren an ihren bunten Gewändern leicht vom einheimischen Volke zu unterscheiden. Der Umsturz war von langer Hand von vielen Gruppen in ganz Deutschland vorbereitet worden und nahezu zeitgleich kam es zur Stunde Null (in diesem Falles 11:11 Uhr) zur Erstürmung der Rathäuser. Die Bürgermeister und ihre Gehilfen wurden von der Aktion total überrascht und sie übergaben nach leichter Folter (Abschneiden der Schlipse) freiwillig die Rathausschlüssel an die Frauen. In Köln wäre es im letzten Moment jedoch fast schief gelaufen. Weil ein Wurfgeschoss das Oberhaupt der neuen Regierung (Prinz Frank I.) am Kopf traf, wurde für den Wiederholungsfall der Abbruch der Aktion angedroht. Sogar das Militär, in historischen, grünen Uniformen, beschützte die Aufständigen.

Sie stehen für den Schutz der Aufständischen bereit

 

 

Wie ich gegen Abend in den Nachrichten erfuhr, halten die Siegesfeiern immer noch an.

K. T. z. Guttenberg hatte bestimmt einen guten Informanten und ist deshalb vorher zurück getreten.

Der Tag der Machtübernahme - von Reinhard Heinrich

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