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Wie eine Flasche dem König Unheil brachte.

2009

Wie eine Flasche dem König Unheil brachte.
Der König (nennen wir ihn einfach mal Pitter, der I.) trank gerne mal hin und wieder eine Flasche Wein. Das ist nichts Besonderes, das tun viele Menschen. Aber er wollte nicht, dass andere Menschen das Gleiche tun dürfen wie er, denn schließlich war er der König und es konnten noch lange nicht alle tun, was ihm erlaubt war. So fuhr er gern und oft von seinem Schloss in ein entferntes Land, um dort ein paar Amtsgeschäfte zu erledigen, denn für diese Fahrten bekam er ein paar Goldstücke und von denen konnte er sich den besten Wein kaufen, den man bekommen kann. Seine Untertanen fragten ihn hin und wieder, warum er denn so oft umherfahren würde, aber er erklärte ihnen, dass dies unbedingt nötig sei und dass sie brav ihre Arbeit tun sollen und nicht nach dem fragen, was sie nichts angeht. Er schickte sie an verschiedene Orte, denn so waren sie beschäftigt und hatten keine Zeit, sich um seine Angelegenheiten zu kümmern. So dachte er jedenfalls. Die Untertanen taten zwar ihre Arbeit, aber er bedachte nicht, dass sie für diese Arbeit auch nachdenken mussten und dass sie dadurch klug und neugierig wurden. Eines Tages war einer seiner Untertanen (nennen wir ihn einfach mal Reinhard, der Graf) von der vielen Arbeit so erschöpft, dass er den König bat, ihm doch auch ein paar Goldstücke zu geben.

 

König Pitter I

Quelle: Tusch 


Er schickte ihm einen Beleg, auf dem zu lesen war, was der Untertan alles getan hatte und es war wahrhaftig sehr viel. Doch der Untertan machte einen Fehler und legte einen einzigen Beleg dazu, aus dem zu sehen war, dass er eine Flasche Wein getrunken hatte. Das war dem König ein Dorn im Auge. Sollten seine Untertanen jetzt etwa die gleichen Rechte bekommen wie er? Das ging nun gar nicht. Also bestrafte er ihn und schickte ihm alles zurück – er bekam weder die Goldstücke für seine Wege noch die Flasche Wein bezahlt. Der Untertan entschuldigte sich vielmals und schickte alles wieder zurück, zog aber die Flasche Wein ab und bat um Gnade für seine Verfehlung. Der König wollte aber nur seine Arbeit und warf ihm vor, dass er einfach in der Gegend herumgefahren sei, was ihm nicht gestattet war. Auf die Antwort, dass er ihn doch im Land umhergeschickt hatte, sagte der König, dass er ihm das nie erlaubt hätte. Einer seiner Minister, der dem Untertanen einen bestimmten Auftrag gegeben hatte, war plötzlich nicht mehr zu finden. So stand der Untertan allein gelassen da. Daraufhin nahm der Untertan seine ganze Arbeit wieder zurück und wanderte in ein anderes Land. Der König war wütend und sah, dass der Untertan seine Geschichte anderen erzählt hatte und ein großes Entsetzen kam auf. Der Untertan schrieb ein Papier und zeigte es einigen Leuten, doch es waren Verräter unter ihnen und sie trugen es dem König zu. Die Verbündeten des Untertanen waren fortan geächtet und mit einem Bann belegt. Der König erzählte seinen Ministern und dem Volk, dass ihm noch zuhörte, dass der Untertan verbannt worden sei, weil er ungehörige Forderungen gestellt habe. Über die Entschuldigung und Korrektur schwieg er. Der Untertan wurde in den fremden Ländern ein angesehener Mann, weil bekannt war, wie fleißig er immer gewesen ist und wohin er auch kam, beschenkte man ihn mit den edelsten Weinen des Landes. Den König ärgerte das sehr und seine Minister schlichen zu dem Untertanen, der nun nicht mehr Untertan war, sondern Minister bei anderen Königen. Sie wollten ihn wieder in den Dienst des Königs zurück holen. Doch er wollte nur dann ins Schloss zurück, wenn der König nicht mehr an der Macht sei. So war die Flasche, die der König als Grund für die Stärkung seiner Macht benutzen wollte, die Flasche, über die er fallen sollte. Diese Geschichte ist leicht abgewandelt, aber kein Märchen, sondern die reine Wahrheit. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen könnten sogar beabsichtigt sein.

Text: Fototeam-Besgen

Fortsetzung folgt...

Wie eine Flasche dem König Unheil brachte.

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