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Blindensitzung - ein Erlebnis für Gäste und Künstler

2018
 
Blindensitzung - ein Erlebnis für Gäste und Künstler
Köln. Nach wie vor ist die Blindensitzung die beliebteste Veranstaltung für blinde und sehbehinderte Menschen in der Session. Es ist ein besonderes Highlight - nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Begleiter und auch für die Künstler. Veranstaltet wird die Sitzung vom Blinden- und Sehbehinderten Verein Köln (BSVK), den Muuzemändelcher, dem Festkomitee Kölner Karneval, sowie einigen Privatpersonen. Das Kölner Dreigestirn war wieder einmal der große Höhepunkt der Sitzung und die Gäste durften das Trifolium ausgiebig betasten. Jungfrau Emma (Erich Ströbel) erklärte hinterher, wie beindruckt er war, als die sehbehinderten und blinden Gäste seine Zöpfe und seine Krone abtasteten und ihm danach erklärten, wie die Zöpfe geflochten sind und viele Steine sich auf der Krone befinden. 


 
Der Höhepunkt jeder Sitzung ist der Auftritt des Dreigestirns. Bei der Blindensitzung ist dieser Höhepunkt
noch einen Tick besonderer als woanders, denn die Blinden und Sehbehinderten dürfen das
Dreigestirn betasten und sich so ein Bild vom Aussehen des Trifoliums machen 


Viele Künstler erfreuten die Gäste mit ihren Vorträgen (s. Text)
 
Gemeinsam mit Katharina Basten vom BSVK begrüßte schon zum achten Mal Dagmar Eichberg-Weber unterstützt vom neuen Festkomitee Präsidenten Christoph Kuckelkorn die bunt kostümierte Gästeschar. Dagmar Eichberg-Weber ist auch seit 8 Jahren für die Programmgestaltung, die in Händen der Muuzemändelcher liegt, verantwortlich und beweist darin immer wieder ein gutes Händchen. Markus Homburg und Franz Kleinmann, im Karneval besser als das Homburg Duo bekannt, begrüßten die Gäste musikalisch als die Lebenskünstler vom Rhein, ehe eine altbekannte Größe der Muuze, Renate Baum, als Putzfrau vom Rothus einen Angriff auf die Lachmuskeln startete. Dass Engelbert Wrobel ein Meister auf dem Saxophon ist, konnte er an diesem Nachmittag wieder einmal unter Beweis stellen, da konnte niemand ruhig sitzen bleiben. Extra wieder aus Berlin angereist war Dr. Jens Singer, der als Chauffeur der Kanzlerin wieder allerlei von seinem gesammelten Insiderwissen preis gab. Die Kölner Musikerin Jutta Gersten denkt auch mit 86 Jahren nicht ans Aufhören. Sie spielt Akkordeon und singt. So erlebt man sie seit 71 Jahren auf der Bühne. Die Gäste waren begeistert, weil sie ihren Vortrag mit allerlei Comedy-Elementen würzt.



Wenn die Roten Funken einziehen, steht der gesamte Saal - aber auch hier bei einer Blindensitzung? Selbstverständlich! Und es war ein fantastischer Aufzug, mit dem es in die Pause ging. Kalle Grosjean, Frontmann von Sechs Kölsch, hatte nach der Pause den Saal fest in seiner Hand. Es wurde geschunkelt und so war man gut vorbereitet auf Querbeat, die wieder hüpfend und springend mit ihren Instrumenten auf der Bühne unterwegs waren.



Die Plaggeköpp bildeten den festlichen Rahmen für den Einzug des Trifoliums und Prinz Michael II., Bauer Christoph und Jungfrau Emma erlebten ein Wechselbad der Gefühle im Ostermannsaal des Sartory. Prinz Michael II. schaffte es wieder, überall die Menschen zu fesseln und das Dreigestirn freute sich mit seinem kölschen Medley die Herzen der Gäste zu erreichen.



Mit dem Kölner Jugendchor St. Stefan wurde das große Finale eingeleitet und die beiden Moderatoren Dagmar Eichberg-Weber und Christoph Kuckelkorn konnten auf einen tollen Nachmittag zurückblicken, der vielen Gästen wieder lange im Gedächtnis bleibt. Blümchen gab es noch für Dagmar Eichberg-Weber und Katharina Basten als Dank für die viele Mühe bei der Vorbereitung. Mit den Klängen der Colonia Bigband, die auch hervorragend die Sitzung begleitete, endete die Veranstaltung und alle waren sich einig: Wir kommen 2019 wieder!

Text: Kölsche-Fastelovend-Eck
Fotos: Georg May

Wir bedanken uns bei Georg May (www.eifelfoto.com), der uns schon seit Jahren mit Bildern versorgt, wenn wir selber nicht erscheinen können! Das ist echte Kollegialität! 

Blindensitzung - ein Erlebnis für Gäste und Künstler

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