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Die roten Funken, wie immer für eine Überraschung bereit!

2016

 
Die roten Funken, wie immer für eine Überraschung bereit!
Diskösch met dr Press 2016 der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V.
Köln. Genau vier Wochen vor Heiligabend, also am 24.November 2016 war es wieder soweit, die roten Funken hatten wieder so viel Neues zu berichten, dass es wieder an der Zeit war, die Kölner Presse in das Stammquartier einzuladen. Und das tat der neue Pressereferent der Funken, Günter Ebert (Blömche) natürlich im Namen seines Präsidenten Heinz-Günther Hunold, die Laachduv vun dr Ülepooz, sehr gerne. Zahlreich waren die Pressevertreter der Einladung gefolgt.
Nach einem kleinen Kölsch-Empfang im Gewölbe der Ulrepforte begrüßte Günter Ebert die anwesenden Pressevertreter und Funken und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Leider war der Präsident Heinz-Günther Hunold an diesem Abend erkrankt und ließ seine Grüße ausrichten. Diese Grüße, verbunden mit Genesungswünschen, schickten die Anwesenden mit einem ersten Kölle Alaaf an den Präsidenten zurück, er wird sie sicher gespürt haben.

Zu Beginn des Abends hieß es erstmal „Willkommen Funke-Pänz“, denn die Funkenkinder hielten gemeinsam mit dem Tanzpaar der roten Funken Einzug und wurden, wie es sich gehört, mit dem Rote-Funken-Marsch, gespielt an der Quetsch von Christian Kusen, der auch den ganzen Abend musikalisch begleitete, mit Freude empfangen. Ganz dem Motto entsprechend „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ waren die Funkenpänz mit einem bunten Ringelsocken als Standarte eingezogen. Die Funkenpänz sind natürlich der ganz Stolz der roten Funken und werden in dieser Session noch mehr mit Auftritten der „großen“ Funken präsent sein. Bei der Gelegenheit präsentierte Vizepräsident Willi Stollenwerk (Feldschloot) die erste neue „Tradition“ der Funken, nämlich den neuen Kinderorden. Diesen Orden bekommen die Pänz, wenn sie bei mindestens drei Aufzügen, genau wie bei den Großen, in der Session dabei sind. Als Erste bekamen natürlich die vier Funkenpänz für ihren tollen Einsatz den neuen Orden. Mit stolzer geschmückter Brust verteilten sie dann die nächste Überraschung für die Gäste, nämlich rut-wieße Ringelsocken gefüllt mit Wurfmaterial für die Session, darunter Mikrowellen-Popcorn.
Neben den zahlreich erschienenen Medienvertretern waren auf Funkenseite neben bekannten auch einige neue Gesichter im Vorstand anwesend. So begrüßte Günter Ebert, der nach 15 Jahren Dieter Szary als Pressereferent folgte und auch schon seit 12 Jahren dem Vorstand angehört, unter anderem Vizepräsident Willi Stollenwerk, Schatzmeister Peter Pfeil (Plaatekopp), Senatspräsident Hans-Willy Fahnenbruch (Flambau) und Oskar Hamacher, stellvertretender Vorsitzender der Funkenförderer und den Verantwortlichen für die Funken-Postille Manfred Müllewitz.



Ganz besonders begrüßte er das Tanzpaar der Funken, Pascal Solscheid, den mit 11 Jahren dienstältesten Tanzoffizier im Kölner Karneval und seine sechste und damit neue Marie Judith Gerwing. Sie hat sich in einem Tanzcasting durchgesetzt und kommt ursprünglich von den Beueler Stadtsoldaten. Auf dem kommenden Regimentsexerzieren wird sie offiziell zur Marie der roten Funken vereidigt.
Zunächst berichtete Frank Langen, Vorstand des Freundeskreises der Funkenförderer über die Arbeit der Funkenförderer. Im Gegensatz zu den Funken können bei den Funkenförderern auch Frauen Mitglied werden, aktuell sind es fünf Frauen. Seit der Übernahme durch den neuen Vorstand 2013 ist der Mitgliederstand von 70 auf 105 Mitgliedern angestiegen. Bei der jecken Zahl von 111 wird jedoch erstmal einmal Ende mit Aufnahmen sein.
Nach dem ersten Gang ging es weiter. Günter Ebert konnte eine neue Manöverfahrt für 2018 ankündigen, die die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. dann nach Kuba und in die USA führen wird. Zu den Feierlichkeiten in der Deutschen Botschaft am Tag der Deutschen Einheit werden die Funken die Ehrengäste begrüßen. Auch ist eine öffentliche Veranstaltung in Havanna gemeinsam mit den Höhnern und Havanna Queens, Preisträger des MTV-Awards Südamerika vorgesehen. Danach wird es weiter gehen nach Phoenix/Arizona und Las Vegas/Nevada.
Um sich den Behörden in Kuba vorstellen zu können wurde ein Imagefilm gefertigt und vorgeführt, hierin erklärt Präsident Heinz-Günther Hunold die Funken und die kölsche Mentalität, das Ganze umrahmt von historischen und aktuellen Bildern des Traditionskorps.  Bereits 1961 ging es auf Manöverfahrt zur Steuben Parade nach New York und in den Jahren u.a. 2003 nach Rio de Janeiro, 2005 zur Weltausstellung nach Japan oder 2010 zur Weltausstellung nach China.
Im Anschluss an den zweiten Gang berichtete Prof. Dr. Andreas Türler (Knocheflecker), zuständig für die Veranstaltungs-Orga und Kartenmanagement, über die vergangenen Veranstaltungen, wie die erfolgreiche Premiere zum 11.11. im Maritim-Hotel, wo friedlich mit 2700 Jecken die Sessionseröffnung gefeiert wurde. Novum der 11.11.-Feier war der erste öffentliche Auftritt der roten Funken und ihrer neuen Marie. Mit der 1823-Party und 11.11.-Feier wird das jüngere Publikum angesprochen. Insgesamt werden pro Jahr etwa 19.000 Karten für alle Veranstaltungen der roten Funken verkauft. Die Funken bespielen damit die gesamte „Klaviatur des kölschen Karnevals“. Neben den zwölf eigenen Veranstaltungen und der großen Rosenmontagstribüne betreuen die Roten Funken noch die SBK-Sitzung und die Sitzung des TÜV-Rheinland, sowie besetzen zwei Abende den 22er-Rat der Lachenden Kölnarena. 80% der Karten sind für die Session 2017 bereits verkauft.
Der kaufmännische Leiter, Herr Jörg Zetner stellte im Anschluss das neue Servicepartner-Programm der kölschen Funken in Kooperation mit DER-Reisebüros vor. Freunde des kölschen Fasteleers, die von weiter her zu den Funken kommen, können ab sofort auf ein Serviceportal zurückgreifen, wo sie mit z. B. mit der Lufthansagruppe anreisen können, über DER das Hotel und über den weiteren Servicepartner Sixt ein Auto für die Mobilität in Köln buchen können. Zu den Komplettpaketen mit Sitzungskarten können noch weitere Leistungen, wie eine Brauhaustour mit Diplom unter Führung der roten Funken, buchen. Auch hierzu wurde ein Imagefilm über das „Rundum-Sorglos-Paket“ für Gäste von weiter her vorgestellt. Buchungen sind über die Homepage der Funken als auch über den Servicepartner DER möglich.
Günter Ebert begrüßte die Sprecherin der AOK Köln, Frau Hildegard Fischel. Mit der AOK gibt es seit drei Jahren für Rosenmontag eine Zusammenarbeit, wo kranken und behinderten Gästen die Möglichkeit geschaffen wurde, den Zug ohne Problem hautnah zu erleben. Sie berichtete hierbei von einem Erlebnis in der letzten Session mit einem Schlaganfallpatienten, dessen Ehefrau vor der Teilnahme am Rosenmontagszug Bedenken hatte. Ein Vierteljahr später sah sie das Ehepaar wieder und Dank des Rosenmontags 2016 fand dieser Patient Energie und Kraft und ist heute wieder ohne Rollstuhl unterwegs. Ein Zeichen, welche Kraft der Fastelovend besonders für kranke Menschen hat. In 2017 wird es neben der Kooperation an Rosenmontag auch eine weitere für die Kindersitzung geben, zu der 25 kleine Patienten mit Begleitung eingeladen sind, damit diese für eine kurze Zeit aus ihrem Krankenhausalltag herauskommen. 
Passend dem Motto der Session 2017 haben die Funken 1.111 rut-wieße Ringelsocken gekauft, die in der Session in kleinen Abordnungen auf Säuglingsstationen an die Neugeborenen verteilt werden. Damit gehen die Funken auf ihre Geschichte ein, wonach in der Zeit als Stadtsoldaten, diese sich etwas dazu verdienten, indem sie Socken strickten und verkauften.
Oskar Hamacher, stellvertretender Vorsitzender der Ühlepooz-Förderer und selber seit 66 Jahren roter Funk, gab einen Einblick in die Arbeit der Förderer. Auf der kommenden Nikolausfeier wird der Vorsitz von Jürgen Roters, Oberbürgermeister a.D., an die amtierende Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker weitergegeben. Die Umbautätigkeiten rund um die Ülepooz sind noch im vollen Gang.
Olaf Strecker, zuständig mit 9 weiteren Mitgliedern der Funken für social Media, Homepage und Co., schilderte die Entwicklung des Fanclub-Projektes „Funken-Fründe“. Wo 2013 noch 1.000 den Funken auf Facebook „folgten“ , sind es 2016 24.000 „Follower“ und genau aus dieser ständig wachsenden Anzahl an Fans entstand die Idee der „Funken-Fründe“, dem Fanclub der Funken, dem im ersten Jahr bereits 320 Mitglieder beigetreten sind. Hier kann jeder Mitglied werden, egal ob Kind oder Erwachsener, egal ob Frau oder Mann, arm oder reich. In einer vom „Social-Media-Team“ organisierten Aktion in der letzten Session „Gewinne einen Funkenauftritt bei Dir zu Hause“ gab es einen Heiratsantrag in der DHL Verteilstation in Frechen, die weitere Folgen nach erfolgreicher Verlobung nach sich zog.
Olaf Strecker bat die anwesenden Medienvertreter darum, die Funken in der medialen Arbeit zu unterstützen und zu helfen. Am Presseabend konnten sich die Medienvertreter direkt für den Fanclub anmelden und erhielten sofort das Begrüßungspaket mit Schal, Mitgliedspin und Maggelkäätche, eine gute Sache, der Einige auch nachkamen.
Nun waren alle eingeladen ins Senatszimmer hoch oben in der Ülepooz, wo neben dem Nachtisch auch zwei weitere Überraschungen „serviert“ wurden. Neben der Vorstellung des neuen Sessionsordens der roten Funken, der das Motto in gewohnter Funkenart wiedergibt, gaben die Funken bekannt, dass ab sofort die Heimstatt der roten Funken eine „Außenstelle des Standesamtes Köln“ ist und man somit dort heiraten kann. Damit kommen wir noch einmal auf den Heiratsantrag aus der letzten Session zurück. Dieser war nämlich der Auslöser der Idee und somit verwundert es sicher nicht, dass Lisa Lewendel und André Cremer das erste Brautpaar waren, die sich im Trauzimmer der Ülepooz am 30.04.2016 das Ja-Wort gaben und ihre Hochzeit ausgiebig an gleicher Stelle feierte. 
Sie sehen, bei den Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. wird es nie langweilig und sie erfinden sic,h bzw. für sich, immer wieder neue Ideen, die auch Umsetzung finden. Daher ist ein Blick auf die Facebook-Seite oder die Homepage www.rote-funken.de immer sinnvoll.

Text und Fotos: Kurt Braun



 

Die roten Funken, wie immer für eine Überraschung bereit!

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