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Tradition bedeutet auch Mut zur Veränderung

2015
 
 
Tradition bedeutet auch Mut zur Veränderung
Allerheiligen bei den Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V.
Köln. Seit dem Ende des ersten Weltkriegs treffen sich die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. jedes Jahr am Grab des letzten verstorbenen Präsidenten. Seit 1966 fanden diese Gedenkfeiern am Grab von Präsident Eberhard Hamacher „Hardes von Fluh“ statt. Dort traf sich die Funkenfamilie, um der verstorbenen Funkenmitglieder zu gedenken, aber auch allen anderen Verstorbenen.
So ist es bisher Tradition auf dem Kölner Südfriedhof gewesen. Doch im Januar 2015 verstarb der Ehrenpräsident und -kommandant Hansgeorg Brock „Stätzje vun dr Ülepooz“ und damit zog es die Funken an einen neuen Ort zum Gedenken an die Verstorbenen, den Kölner Melatenfriedhof.


 
 
Die Funken zogen zu den Klängen des Regimentsorchesters Helmut Blödgen und des Funkenmarsches in Moll von der Trauerhalle zum Grab des Ehrenpräsidenten, wo sowohl der Regimentspfarrer als auch Präsident Heinz-Günther Hunold „Laachduv vun dr Ülepooz“ bewegende Worte an die Anwesenden fanden.



Auch die Familie von Heinzgeorg Brock war dabei, als die roten Funken einen Kranz am Grab „ihres“ Präsidenten niederlegten. Hansgeorg Brock hatte 36 Jahre die Geschicke der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. geleitet, nie eine Sitzung verpasst und auch zahlreiche Neuerungen, wie das Funkenbiwak oder das Rote-Funken-Plätzchen eingeführt. Und so bleibt der Ehrenpräsident für die Funken immer „ihr“ Präsident und Kommandant, so Präsident Heinz Günther Hunold. Am Grab des Verstorbenen untermalten die Rheinmelodiker das Gedenken an die Toten.



Nach der Niederlegung des Kranzes ging es weiter zur nächsten, wohl einschneidendsten Neuerung bei den roten Funken, einer Gedenkstätte für alle verstorbenen Funken auf dem Kölner Melaten. Die Patenschaft hatten die Funken erst vor kurzem übernommen und daher mag die Gedenkstätte noch kahl scheinen, aber wer die Funken kennt, weiß, was daraus werden kann und sicherlich wird.
Doch diese Gedenkstätte ist nicht nur zum Gedenken an die Toten gedacht, sie soll auch als Begräbnisort für Funken und Funkenfreunde dienen, die vielleicht nach ihrem Tod keinen Ort finden, wo sie würdig beigesetzt werden können. Die Grab- und Gedenkstätte hat ein großes Entwicklungspotential.
Wie es aussehen könnte, war auf dem Weg zur Gedenkstätte zu sehen. Am Weg lag die Grabstätte von Funkenförderer und Generalpostmeister der Prinzengarde Köln Hans-Gert Kierdorf, dessen Grab von einem Funken bewacht wird, einem Opladener Funken, um genau zu sein, wo Herr Kierdorf ebenfalls Mitglied war.



In seiner Rede schilderte Hans Günther Hunold die Geschichte der kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. und ihrer Präsidenten der letzten 106 Jahre und man konnte förmlich spüren, dass in diesem Moment nicht nur die lebenden Funken bei der Feier dabei waren. Er dankte auch den Rheinmelodikern, die schon über Jahrzehnte die Gedenkfeiern begleiten und früher jede Sitzung der Funken eröffneten. Hierzu wurden sie vom Präsidenten der roten Funken auf Herzlichste eingeladen.
Auch an der neuen Gedenkstätte legten die Funken einen Kranz nieder und gedachten mit gesenkten Standarten den im letzten Jahr Verstorbenen Hans-Gert Kierdorf, Hansgeorg Brock „Stätzje vun dr Ülepooz“, Karl Koller „Pattevugel“, Wolfgang Ohrem, Klaus Hülsemann „Kniesbüggel“ und Günter Neumann „Böckem“.
In den kommenden Jahren finden diese Treffen zu Allerheiligen immer an der Gedenkstätte der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. statt und man wird dabei die Veränderungen an ihr sicherlich gut mit erleben können. Die Funken haben jetzt neben ihrem Gedenkraum in der Ulrepforte „Ülepooz“ eine weitere Anlaufstelle, um in Ruhe Abschied von einem Kameraden nehmen zu können, denn wie heißt es bei den Funken:
„Wä treu jedeent als Funk op Äde,
un met uns jing en Freud un Leid,
dä weed niemols verjesse wäde.
Jott trüß Dich en d´r Iwigkeit!“ 
Nach dem Gedenken trafen sich Funken und Freunde noch im Marienbildchen an der Aachener Str. zum Austausch über aktuelle und vergangene Geschehnisse.

Text und Fotos: Kurt Braun

Tradition bedeutet auch Mut zur Veränderung

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