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Ehrenpräsident der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 Hansgeorg Brock verstorben

2015

 

 

Der Ehrenpräsident und -kommandant der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V.  

Hansgeorg Brock „Stätzge vun d´r Ülepooz“

ist nach 68 Jahren Mitgliedschaft am 22. Januar im Alter von  fast 87 Jahren unerwartet verstorben.

Die Roten Funken erreicht diese Nachricht inmitten der Karnevalssession 2015. In stiller Trauer und dankbarem Gedenken nehmen wir Abschied von einem bedeutenden ehrenamtlichen Karnevalisten der Stadt.

 

  1. Am Sonntag, den 01. Februar 2015 können Freunde, Kölner Bürger, Karnevalisten und Rote Funken in der Zeit  von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr Abschied nehmen. Die Roten Funken halten eine Totenwache am Sarg des verstorbenen Ehrenpräsidenten in „seiner“ Ulrepforte/Sachsenring.
  2. Die Messe findet am 03. Februar 2015 um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St.Michael, Moltkestr. 114, 50674 Köln und im Anschluss daran die Beerdigung ab 12.30 Uhr in der Trauerhalle Melaten statt.
  3. Zum Zeichen der Anteilnahme tragen die Roten Funken ab sofort bis zur Beerdigung Trauerflors.
  4. Im Frühjahr werden wir durch eine Sonderausgabe der Illustrierten der Roten Funken „Stippeföttchen“ das Wirken und die Verdienste des Ehrenpräsidenten und Ehrenkommanden Hansgeorg Brock „Stätzge vun d´r Ülepooz“ würdigen.

 



 

 

Ein erster Nachruf:

Geboren am 08.02.1928 in Köln, fand er in den ersten Nachkriegsjahren Kontakt zu den Roten Funken und wurde am 11.02.1947 im Alter von 19 Jahren vereidigt. Er erhielt den Spitznamen „Stätzge“. Hansgeorg gehörte dem III. Knubbel an, den er von 1961 bis 1966 als Knubbelführer leitete.

Von 1960 bis 2001 gehörte Hansgeorg Brock dem Vorstand der Roten Funken an. Im Erweiterten Vorstand war er von 1960 bis 2004 aktiv.

1966, mit 38 Jahren, wurde er nach dem Tod von Eberhard Hamacher zum Präsidenten gewählt und am 11.11. durch Ferdi Leisten, den damaligen Präsidenten des Festkomitees, in sein neues Amt eingeführt. Zugleich wurde er mit dem Zusatz zu seinem Spitznamen „vun d´r Ülepooz“ in den „Funken-Adelsstand“ erhoben und vom damaligen Vizepräsidenten Karl Konstantin Neunzig „Flötschpinsel“ und dem Senatspräsidenten Fritz Everhan „Nippfigürche“ zum Gineralissimus ernannt. Seit 1960 war er Senator, seit 1986 Ehrenmitglied und seit 2001 Ehrenpräsident und -kommandant.  Hansgeorg Brock war Ehrenkommandant der Prinzengarde Köln von 1906.

Sein Leben und Wirken hat Hansgeorg Brock vorbehaltlos den Roten Funken, dem Verein sowie dem Vereinsheim, unserer Ülepooz, verschrieben. So gehörte er auch zu den Mitbegründern des „Verein der Freunde und Förderer der Ühlepooz „Fritz Everhan-Stiftung“ e.V.“ im Jahre 1966. Er veranlasste wichtige Restaurierungs- und Baumaßnahmen an der Ulrepforte, einem der ältesten Profandenkmäler der Stadt Köln. Umfangreiche Kriegsschäden wurden beseitigt, der Keller der Kaponniére freigelegt, die zerstörte Haube des südlichen Halbturmes wieder errichtet und Vieles mehr.

Mit der ihm eigenen Konsequenz und Strenge führte er die Roten Funken über 35 Jahre. Mit seinem Namen eng verbunden ist das Funkenbiwak auf dem Neumarkt, welches er 1973 im Jahr des 150jährigen Bestehens der Gesellschaft durchführte und welches bis heute ein fester Bestandteil des Kölner Karnevals ist.  Er gehörte in den 1970 Jahren dem Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval an. Die Jubiläen der Roten Funken in den Jahren 1973 zum 150 und 1998 zum 175 wurden maßgeblich von ihm geleitet und gestaltet.

Zu diesem Zweck gründete er 1989 die Gruppierung der Funkenförderer, denen heute 80 Mitglieder angehören.

4 Dreigestirne wurden während seiner langen Amtszeit von den Roten Funken dem Festkomitee Kölner Karneval in den Jahren zur Verfügung gestellt (1967, 1969, 1984 und 1998).

In seine Amtszeit fielen Manöverreisen in die USA und nach Namibia.

Seit 1966 hat er bis 2001 alle Sitzungen als Sitzungsleiter präsidiert sowie an allen internen Sitzungen teilgenommen und deren Arbeitsweise geprägt. Auch bei seinen Funken, auf den Knubbelabenden, war er über die Jahrzehnte immer präsent und bereit ein kritisches Wort zu sprechen, wenn es aus seiner Sicht notwendig war. Noch im Januar hat er mit Funkenfreunden gemütlich zusammen gesessen. Um so mehr hat uns sein plötzliches Ableben überrascht.

Hansgeorg Brock hat die Roten Funken über Jahrzehnte geprägt und sich besonders für sie engagiert. Er hat sich um die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. in hervorragender Weise verdient gemacht. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Wä treu jedeent als Funk op Äde,

un met uns jing en Freud un Leid,

dä weet niemols verjesse weede,

Jott trüß Dich en d´r Iwigkeit

Heinz Günther Hunold (Laachduv vun dr Ülepooz, Präsident und Kommandant)

Ehrenpräsident der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 Hansgeorg Brock verstorben

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