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Die Leibwache seiner Tollität lud ins Brunnenzimmer!

2014
 
 


Die Leibwache seiner Tollität lud ins Brunnenzimmer!
Presseabend der Prinzengarde Köln von 1906 e.V. im Gilden im Zims

Köln. Fast schon traditionell lud die Prinzengarde Köln von 1906 e. V. zum zweiten Mal in Folge am Montag nach dem zweiten Advent die Kölner Medien zum Presseabend ins Gilden im Zims, der Heimat kölscher Helden ein. Und zahlreich waren die Vertreter aller Medienarten gerne dieser Einladung gefolgt.
Nach der Begrüßung durch Pressesprecher Gerd Wirtz in den Gewölberäumen am Heumarkt, auch Brunnenzimmer genannt, stellte sich ein sichtbar entspannter Präsident Dino Massi den Medienvertretern. Er berichtete gut gelaunt über seine Erfahrungen im ersten Jahr als Präsident der Prinzengarde. Dabei bedankte er sich ganz besonders bei Markus Gottschalk, der ihn als Sitzungspräsident tatkräftig unterstützt, damit er sich um „seine“ Gäste kümmern kann. Und das ist in der Tat so, einen Präsidenten Dino Massi sieht man nicht nur am Ehrentisch sitzen, sondern ständig ist er im Saal unterwegs, um ein Präsident für alle Gäste der Prinzengarde zu sein. Dino Massi leitet die Prinzengarde mit seinem italienischen Charme und ist stolz auf die gute Zusammenarbeit mit seinen Vorstandskollegen, ohne die er diesen Posten nie übernommen hätte. Er ist sich sicher, dass mit diesem Vorstand die Prinzengarde Köln v. 1906 e. V. auf einem richtigen Weg ist. 
Ebenfalls entspannt und zufrieden schilderte Markus Gottschalk, seit 2013 Sitzungspräsident, seine Erlebnisse des vergangenen Jahres seit seiner Wahl. Es war eine aufregende Zeit und ihm war bewusst, dass er in große „Fußstapfen“ getreten war. Doch diese Fußstapfen hat er schnell ausgefüllt und sich von Sitzung zu Sitzung gesteigert. Als Anekdote erzählte Markus Gottschalk, dass er vor seiner ersten Sitzung erst zwanzig Minuten vor Sitzungsbeginn im Sitzungssaal war und dabei Literat Josef Lutter beinahe zur Verzweiflung brachte. Wo er war? Nun, er hatte sich die erste Sitzung seines Frischlingskollegen als Sitzungsleiter der Ehrengarde im Sartory angesehen und so seine eigene Nervosität etwas abbauen können. 
Aber nicht nur zurück sah Markus Gottschalk, sondern auch in die Zukunft, auf die kommende Session wurde geblickt. Es wird ein Comeback geben in der Session 2015, hierbei wird es sich nicht um einen „alten“ Künstler handeln, sondern die Bütt wird zurück auf die Bühne der Prinzengarde kehren. Sie wird wieder fester Bestandteil des Programms werden, jedoch entscheiden die Künstler selber, ob sie sie nutzen wollen. Ein Marc Metzger wird sie sicherlich gerne einbauen, wenn er sie auch nicht wirklich nutzen wird.

 
 
Eine weitere Neuerung wird es beim Fest in wieß-rut im Gürzenich geben, sie wird in eine Art Nostalgie- oder Flüstersitzung gewandelt, bei der auch die eher ruhigen Töne mehr Bedeutung bekommen sollen. Der Elferrat wird bei dieser Sitzung wieder wie einst im Frack erscheinen. Die historischen Mützen werden hierzu neu aufgelegt. 
Zum Prinzenschwoof „Jeck op Mählsäck“, der Party für junge Leute und Junggebliebene in der Wolkenburg, werden unter anderem Kuhl un de Gäng, die Klüngelköpp und die Prinzengarde erwartet. Auch wird es wieder den Countdown zum Wieverfastelovend „Wiess un Rut em Zims“ mit Cat Ballou und Kasalla geben, wo für 10 € mit den staatsen Kääls der Prinzengarde in den Start des Straßenkarnevals gefeiert werden kann. Und natürlich gibt es Karnevalssamstag wieder den Kostümball der Prinzengarde im Gürzenich, immer ein Highlight im Veranstaltungskalender der Prinzengarde Köln v. 1906 e. V. Auf spätere Nachfrage aus den Reihen der Medien erklärte Markus Gottschalk, dass es mit dem „Zurück zur Historie“ nicht um einen harten Schnitt geht, sondern vielmehr auf die Besinnung auf das, was den Karneval ausmacht. So wird es auf jeder Sitzung der Prinzengarde eine Tanzgruppe auf der Bühne geben, das Dreigestirn seine Aufwartung machen und auf allen Sitzungen mit einer Pause wird ein Traditionskorps die zweite Abteilung eröffnen. 
Zum Thema Kartenverkauf hatte Schatzmeister Franz-Josef Briem das Wort und auch ihm konnte man die Freude über den bisherigen Stand im Gesicht absehen, es gibt nur noch für wenige Veranstaltungen Restkarten, die meisten Veranstaltungen sind bereits jetzt ausverkauft und so blickt der Schatzmeister verständlicherweise frohen Mutes in die kommende Session. Auf Grund der kurzen Session 2015 wird es „nur“ acht Sitzungen und Bälle der Prinzengarde geben, traditionell immer im Wechsel zwischen Maritim und Gürzenich. 
Für den Prinzenschwoof gibt es noch Restkarten und auch der Vorverkauf für die „kleine“ Silvesterparty zum Wieverfastelovend im Gilden im Zims läuft sehr gut. Alle Veranstaltungen scheinen letztlich ausverkauft zu sein. Für den Kostümball an Karnevalssamstag wird es ein Kontingent an der Abendkasse geben. 
Kartenverkauf erfolgt weitgehend über die Geschäftsstelle der Prinzengarde, aber auch einige Vorverkaufsstellen wie am Rudolfplatz, Neumarkt und im Kaufhof halten Karten für die Jecken bereit. 
Kommandant Karl-Heinz Hömig gab einen Rückblick auf das Jahr, ganz besonders für die aktiven Korpsteile. 2014 gab es viele erfolgreiche Veranstaltungen, wie den Tanz in den Mai des Reiterkorps, das Reitturnier und Teilnahme am Köln-Marathon. Allein bis zum Presseabend gab es drei Weihnachtsfeiern in der Prinzengarde. Man sieht also, die Prinzengardisten sind nicht nur im Karneval sehr aktiv. Höhepunkt des Jahres war sicherlich die Manöverfahrt nach Dresden, wo 200 Gardisten zum Empfang beim Ministerpräsidenten und einem Gottesdienst mit Regimentsbischof Dr. Heiner Koch, Bischoff von Dresden, angereist waren. 
Es war, so Kommandant Hömig, ein atemberaubender Anblick, 200 uniformierten Prinzengardisten im Gottesdienst zu erleben. 
Doch der Kommandant hatte nicht nur einen Rückblick für die Pressevertreter zur Hand. So wird es einen neuen Tanz für das Tanzpaar geben, in dem Teile der Mariechentänze von vor 20 Jahren wieder eingebaut wurden. Sechzig Aufzüge stehen für die Prinzengarde in der Session auf dem Terminkalender, hinzu kommen aber auch wieder Benefizaufzüge, die immer gerne eingeplant werden. 
Erster großer Auftritt wird der Einzug des Dreigestirns in die Hofburg am 07. Januar 2015 sein, an dem neben dem Musikzug auch fünfzig Gardisten teilnehmen werden. Ebenfalls an diesem Tag wird der Generalkorpsappell im Kölner Maritim stattfinden, der erstmals ohne großen Zapfenstreich sein wird. Insgesamt soll der Programmablauf gestrafft werden. Ebenfalls am 07. Januar wird im bereits 35. Jahr die Wagenübergabe durch Mercedes Benz an die Prinzengarde Köln von 1906 e. V. sein, so Präsident Dino Massi. 
Für den Rosenmontagszug konnte Karl-Heinz Hömig verkünden, dass die Prinzengarde in der kommenden Session nur Bagagewagen mitführen wird, die von Pferden gezogen werden. 
Eine weitere Aufgabe für 2015 wird die Sanierung des Prinzengarde-Turms sein, der dem Erhalt des Gesellschaftssitzes dienlich ist. 
Als „letzter“ vom Vorstand konnte Gustav Brüninghaus verkünden, dass die entworfenen Merchandise-Artikel wie Handtücher, Schirme, oder Schlüsselanhänger sich auf den Sitzungen großer Beliebtheit erfreuen und sehr erfolgreich angelaufen sind. In nächster Zeit wird es einen Webshop geben, wo der Prinzengarde-Fan sich eindecken kann, falls er einmal nicht auf eine der Sitzungen kommen kann. Bei der Gelegenheit stellte er den neuen Kalender für 2015 vor. Voraussichtlich wird der Shop mit dem Start der neuen Homepage der Prinzengarde online gehen. 
Wie all die Jahre zuvor wird es auch 2015 wieder spezielle Geschenke für die auftretenden Künstler geben. 
Passend zum Motto konnte Gustav Brüninghaus verkünden, dass die Prinzengarde mit 4000 Facebook-Likes gut aufgestellt ist im „Wettkampf“ der Traditionskorps im sozialen Netzwerk.
Zum Ende des Presseabends stellte Markus Gottschalk den neuen Sessionsorden vor, der natürlich nicht fotografiert werden durfte, da es den Mitgliedern der Prinzengarde vorbehalten sein soll, den Orden auf dem Generalkorpsappell als erste in Händen zu halten. Aber was man sagen kann, es ist wieder ein schöner Orden geworden, der sicherlich zahlreiche Träger erfreuen wird. 
Wegen des großen Zulaufs an neuen Mitgliedern, hat die mittlerweile 500 Mann und eine Frau starke Prinzengarde einen Aufnahmestopp aussprechen müssen. Da jedes neue Mitglied während der Hospitantenzeit eine Uniform aus der Kleiderkammer erhält, ist die Kapazität hierfür erreicht. Die Mitgliedschaft in der Prinzengarde ist, so Markus Gottschalk, in letzter Zeit immer attraktiver für junge Männer geworden. 
Zum Abschluss des Abends lud die Prinzengarde die Medienvertreter zu einem gemeinsamen Essen ein, um das Jahr gemeinsam zu beschließen und wünschte allen eine schöne Weihnachtszeit bis zur heißersehnten Session 2015. 
Infos und Fotos, wie zur Manöverfahrt findet man unter www.prinzen-garde.de

Foto und Text: Kurt Braun



Die Leibwache seiner Tollität lud ins Brunnenzimmer!

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