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Weihnachten us Kölle... met vill Geföhl op Chressnach waade

2011

Weihnachten us Kölle... met vill Geföhl op Chressnach waade
Köln.
Im ausverkauften Saal des Pullmann Hotels waren 490 Gäste erschienen, um sich besinnlich auf die Weihnachtstage einzustimmen.
Mit Gesang und Musik eröffnete Gastgeber Michael Gerhold das Event und überzeugte die Gäste davon, dass er nicht nur ein guter Eventveranstalter ist, sondern auch ein toller Musiker.
Durch den Abend führte Gerd Sester und der legte Michael Gerhold dann auch gleich den anwesenden Damen warm an Herz: „Der Jung ist noch zu haben.“
Klar ist: Die Dame, die ihn irgendwann ab bekommt,bekommt ein wahres Multitalent.


Nach einer launigen kölschen Überleitung trat als erster Künstler „Ne Usgeflippte" auf. Ralph Kuhn ist vielen sicher noch aus seiner Zeit mit dem Schnäuzer-Duo bekannt.
Ralph Kuhn erfreute mit Rede und seinem Auftritt mit dem Kinderchor von Nippes, den er als Nikolaus verkleidet unterstützte. Musikalisch folgte dann Unterhaltung durch die Jungen Trompeter und die Kölschen Adler.
Der Keyboarder der Adler, Mario Reger, war mit Quetschebüggel, Nikolausmütze und sichtbar guter Laune ein wahrer Augenschmaus.

 


Zwischen den musikalischen Auftritten erzählte Gerd Sester immer wieder kleine Anekdoten über früher, Weihnachten direkt nach dem Krieg und machte klar, dass in der heutigen Zeit vieles vom eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes, nämlich dem Zusammensein mit lieben Menschen und der Familie, hinter der Geschenke-Orgie verloren geht
Dann hieß es Essen fassen, es wurden die bestellten Snack- bzw Finger Food-Teller ausgeliefert, und genau hier setzen auch meine einzigen Kritikpunkte des Abends ein: 1. Fingerfood heißt, mit den Fingern essen, da wären Servietten sehr praktisch gewesen. Aber zumindest an unserem Tisch gab es keine. 2. Nuggets, die zumindest warm gewesen wären, hätten sicher keinen Gast abgeschreckt, aber so mit Kühlhaustemperatur ließ der Geschmack doch sehr zu wünschen übrig. 3. Die Gurken hätte man vielleicht in kleinere Streifen schneiden sollen, denn so mit den Fingern und ohne Serviette war es doch etwas mühsam. 4. Es schien irgendwie ein Löffel-Mangel im Pullmann zu herrschen. Wir haben den Kellner, der bei uns bediente, 2 mal gebeten, einen Teelöffel zu bringen, da jemand an unserem Tisch Medikamente einnehmen wollte. Das wurde uns zwar zugesichert, aber kein Löffel wurde gebracht. Erst die gleiche Bitte bei einer Servicekraft, die an einem anderen Tisch bediente, führte zum Erfolg. Ach ja, und unserem Kellner fiel nach über einer halben Stunde ein, dass er den Löffel vergessen hatte...
Nach der Pause mischten die Rabaue den Saal wieder kräftig auf und die erstaunten Gäste erfuhren, Peter van den Brock ist eine „Hausabfüllung“, was immer er damit sagen wollte.
Die Rabaue wurden abgelöst von Udo Müller, ursprünglich Hänneschen Spieler und ein großartiger Alleinunterhalter. Auch er wies bei seinem Auftritt immer wieder darauf hin, dass nicht alle ein schönes Weihnachtsfest hätten, und dass man dankbar sein sollte, wenn man das Fest mit Menschen, die einem wichtig sind, feiern kann.


Das Finale bestritt der große King Size Dick, der mit seinen Songs über die Zeit der Trümmer und einen Obdachlosen noch einmal zum Nachdenken aufrief. Der Abend endete mit einigen Zeilen von Gerd Sester.

Text und Fotos: amaara

Weihnachten us Kölle... met vill Geföhl op Chressnach waade

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