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Verleihung Goldenes Steuerrad an Markus Ritterbach bei der Ehrengala der G.M.K.G

2011

Verleihung Goldenes Steuerrad an Markus Ritterbach bei der Ehrengala der G. M. K. G. im Maritim
Köln.
Beginnend mit einem Sektempfang begrüßte die Große Mülheimer Karnevalsgesellschaft e. V. 1903 ca. 130 Gäste im Heumarktsaal des Maritim-Hotels in Köln. Ein edles Gala-Dinner, internationale Musik der Show-Band Fritzinger & Friends und kleine Überraschungen wie eine Zaubershow führten die Gäste dieses Abends in einen ruhigen aber feinen Abend vor dem 1. Adventssonntag.
Zum 13. Mal bereits verleiht die Gesellschaft unter der Schirmherrschaft des Senatsrats der GMKG das Goldene Steuerrad an eine verdiente Kölner Persönlichkeit. Üblicherweise wird die Laudatio vom Preisträger des Vorjahres gehalten. Im letzten Jahr erhielt Frau Hedwig Neven-Dumont das Steuerrad und so wurde die Laudatio in diesem Jahr natürlich von ihr gehalten.


Doch bevor sie mit ihrer Rede begann, stellte sie fest, dass nicht nur Moderator Diethelm Lemke, der durch den Abend führte, sondern ein ganzer Stab mitgeholfen hat, dass diese Laudatio zustande kommen konnte. „Eine Laudatio zu halten, ist eine aufregende Sache. Durch die Beschäftigung damit wird der Preisträger zum Menschen.“ Es seien so viele Daten, Begebenheiten und Auflistungen von wichtigen und erwähnenswerten Dingen aufgetaucht, dass aus einem Menschen, von dem man nur wenig weiss, sich ein ganzes Leben erschließt. Frau Neven-Dumont zeigte offen ihre Bewunderung für Markus Ritterbach, mit dessen Tätigkeiten sie nun bestens vertraut ist. Ausgleichend, richtungsweisend und charmant, entscheidungsfreudig und ungeduldig sei er und er könne Menschen schnell für sich gewinnen, begann sie ihre Rede. Karneval sei für ihn eine Integrationskraft, die Qualität, Niveau und soziales Engagement beinhalten muss. So hat er, nachdem er einmal bemerkte, wie schwer es behinderte Menschen haben, die am Rosenmontagszug teilnehmen möchten, dafür gesorgt, dass sie zukünftig nicht als Sonderfall zu sehen sein sollen, sondern gemäß dem Motto: Karneval ist für alle da, so integriert werden konnten, dass es „ganz normal“ ist, dass sie dabei sind. „Jedem Jeck sing Pappnas’“ – dieses Motto passe ganz genau dazu.
„Markus Ritterbach ist ein politischer Mensch, aber kein Politiker“, führte Frau Neven-Dumont ihre Laudatio fort. Sie betonte dabei, dass er ein Teamplayer sei und dies nicht nur beruflich oder im karnevalistischen Amt, sondern auch in der Familie, die nach seiner eigenen Aussage sein größter Halt sei. Dies sind seine Ehefrau Barbara und sein „eigenes Dreigestirn“, die Söhne Benjamin, Moritz und Felix, die – wie sie schmunzelnd beifügte, heute nicht dabei sind, da sie wohl verständlicherweise für so junge Menschen „etwas Besseres“ vorhätten.
Die Förderung des Kinderkarnevals und entscheidende Veränderungen, z. B. bei der Vorstellung des Kinderdreigestirns und damit auch der Nachwuchsförderung betonte sie als besonders erwähnenswertes Tun des Preisträgers und forderte dafür zu einem Sonderapplaus auf, der auch gern gegeben wurde.
Er erinnert sich an die Menschen, auch an das, was am Rande geschieht – aber nicht nebenbei und egal, ob im Smoking, Frack, Sakko oder im Kostüm mit der Pappnas – er macht in jeder Situation eine gute Figur und das Goldene Steuerrad sei bei ihm in den besten Händen. Wäre der Karneval ein Schiff, würde er das Steuer bestimmt sicher lenken. Humorvoll verriet die Laudatorin dann noch ein Geheimnis, warum nach all diesem Lob keine Gefahr bestünde, dass er abhebe: Er hätte Höhenangst.


Bei der Überreichung des symbolischen Schecks in Höhe von 1500 Euro und der Urkunde – die erstmals nicht unter Glas überreicht wurde – war zwar noch unklar, wo der richtige Scheck zu finden sei, aber wir gehen davon aus, dass dies später geklärt werden konnte. Markus Ritterbach, der sichtlich erfreut und auch gerührt die Ehrung entgegen nahm, begann seinen Dank über die lobreiche Laudatio schmunzelnd mit den Worten in Richtung seiner Frau: „Gut, dass meine Frau das alles auch gehört hat. Schatz, jetzt weißt du, was für einen besonderen Menschen du da geheiratet hast... “.

Sein etwas verspätetes Erscheinen erklärte er gleich damit, dass er gerade vom Bundespresseball gekommen sei und wenn er das Ambiente dieser Veranstaltung mit dem vergleiche, das die Organisatoren hier aufgestellt hatten, könne er ihnen dafür nur sein Kompliment ausdrücken, da es dafür keinen Vergleich gäbe. Dass die Vorreden stimmten, bestätigte sich schnell durch seine eigenen Worte. Das Amt als Präsident des Festkomitees Kölner Karneval mache Spaß, dabei sei es nicht das schunkeln, trinken oder singen von Karnevalsliedern – es stecke so viel mehr dahinter. Eine Studie habe gezeigt, dass die Karnevalsgesellschaften über 1,5 Mio. Barmittel in soziale Zwecke investiert haben und dies müsse mehr propagiert werden, darüber müsse berichtet werden und damit sehe er sich als Botschafter des Karnevals, sagte Markus Ritterbach so überzeugend, dass es ihm einen spontanen Zwischenapplaus einbrachte.
Den Preis, der mit der Urkunde übergeben wurde, möchte er einem besonderen Projekt stiften: Die Faustkämpfer Köln-Kalk werden ihn erhalten. Dies sei vielleicht erstaunlich, aber er erklärte seine Entscheidung umgehend. In diesem Verein können Jugendliche kostenlos boxen lernen, die sich diesen Sport normalerweise nicht leisten könnten, und zwar unter der Voraussetzung, dass die schulischen Leistungen in Ordnung sind und die Hausaufgaben erledigt wurden. So wird das Boxen in Verbindung mit Bildung angeboten. Damit würden viele Jugendliche sinnvoll integriert, die sonst nicht lernen, ihre Kräfte gezielt einzusetzen.


Nach der Möglichkeit, noch ein paar Fotos für die Presse zu machen, ließ es sich Markus Ritterbach nicht nehmen, den anwesenden Pressevertretern noch persönlich mit einem Händedruck für ihr Kommen zu danken. Die Gäste konnten dann das Gala-Dinner genießen und mit dem Preisträger und Musik den Abend ausklingen lassen.

Verleihung Goldenes Steuerrad an Markus Ritterbach bei der Ehrengala der G.M.K.G

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